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von der Blüte zur Orange

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Herausgegeben von in Orangenzeit ·
Tags: BlütenOrangenOrangenblüte.Zucht
Orangen sind lecker und gesund. Sie bieten vielfältige Verarbeitungsmöglichkeiten. Neben dem unbehandelten „normalen“ Verzehr können wir sie ausgepresst als Saft oder als Konfitüre genießen.
Thema dieses Blogs soll nun die Entwicklung der Orange von der Blüte bis zur Frucht sein.
Ein Orangenbaum trägt natürlich nicht von Anfang an Früchte. Es dauert ca. fünf bis sieben Jahre, bis wir die ersten Orangen ernten können. Erst dann entwickeln sich die Blüten, aus denen schließlich die Frucht entsteht.
Orangen sind Überlebenskünstler. Gibt es nicht genügend Insekten, die für die Befruchtung sorgen, so kann sich die Blüte auch selbst befruchten. Eine weitere Besonderheit ist die bei Dämmerung und Dunkelheit vermehrte Ausschüttung von Duftstoffen. So werden auch nachtaktive Insekten angelockt und sorgen so zusätzlich für die Verbreitung und Vermehrung des Baumes.

Wie fast immer in der Natur, ist auch der Orangenbaum darauf angewiesen, dass das Klima stimmt. Sonne, Wind, Temperatur sind wichtige Faktoren für das Gedeihen der Früchte. Möglicherweise auf den Klimawandel zurückzuführen ist, dass die Orangenernte in den letzten Jahren immer später angefangen hat. Das bekannte Orange der Fruchtschale kann nur entstehen, wenn die Temperaturen während der Reifezeit nachts unter 13° Celsius sinken. Aufgrund der längeren Wärmephasen war dies zuletzt immer später der Fall, zum Teil bis in den November hinein.

Die Erntezeit dauert, je nach Sorte, von Mitte Oktober bis ca. Mitte August. Dabeí ist es sehr wichtig, die Früchte zum perfekten Zeitpunkt zu ernten, da eine überreife oder gar bereits vom Baum gefallene Orange kaum noch zu gebrauchen ist.
Dass Orangen sehr vitaminreich sind, ist bekannt. 100 g Fruchtfleisch enthalten ungefähr 50 mg Vitamin C. Dies entspricht mehr als der Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs. Außerdem enthält die Orange Natrium, Kalium, Kalzium und Phosphor, sowie unter Anderem die Vitamine B1, B2 und B6. Fett und Kohlenhydrate sind dagegen nur in geringen Mengen enthalten.
Wissenschaftler haben in den letzten Jahren herausgefunden, dass der menschliche Körper die Nährstoffe einer Orange als Saft besser aufnehmen kann als wenn sie gegessen wird. Die Früchte werden beim Kauen nicht vollständig zerkleinert. Dass viele in der Frucht enthaltenen Zellen auf diese Weise heil bleiben, erschwert die Aufnahme und Verwertung der Carotinioden. Dies ist nicht nur bei frisch gepresstem Saft der Fall, sondern beispielsweise auch bei Direktsaft aus dem Supermarkt.





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